
Weltweit:
Der Verbrauch an Erdöl und Erdgas hat weltweit kontinuierlich zugenommen. Der globale Verbrauch an Erdöl steigt jährlich um etwa 2%. Den größten Bedarf haben dabei die Vereinigten Staaten von Amerika. Allerdings hat die Nachfrage in den letzten Jahren nicht nur in den Industrieländern zugenommen, sondern die neuen Giganten in der Weltwirtschaft und auf den internationalen Energiemärkten sind China und Indien.
Internationalen Studien zufolge wird der weltweite Energieverbrauch 2030 um mehr als 50% angestiegen sein. Auf globaler Ebene werden die fossilen Engergieträger Öl und Gas im Energiemix mit 60-70% vorherrschend bleiben.
Die weltweiten Ölreserven und Ressourcen gelten als ausreichend zur Deckung des projizierten Nachfragewachstums bis 2030 - vorausgesetzt, die erforderlichen Investitionen werden auch tatsächlich getätigt.
USA:
Knapp ein Viertel des weltweit produzierten Öls verbraucht die Wirtschaftsmacht USA. Eine Prognose von Experten, die auf den Wachstumsraten der letzten zwei Jahrzehnte basiert, geht im Bereich von Öl- und Gasenergieträgern über die nächsten Jahre von einer Mindest-Zuwachsrate in den USA von 1,25% p.a. aus. Fossile Energieträger decken weiterhin den größten Anteil am US-Verbrauch - im Jahr 2006 lag Erdöl mit 40 % prozentual an der Spitze, gefolgt von Erdgas und Kohle mit jeweils 22 % des Gesamtverbrauchs. Mit der wachsenden US-Bevölkerung wird auch der Energiekonsum und damit die Nachfrage zukünftig deutlich steigen, so dass die USA bis zum Jahr 2030 etwa 24 % mehr Erdöl und Erdgas benötigen werden als derzeit.