
Das Beteiligungsangebot NORDIC OIL USA 1 GmbH & Co. KG wurde mit erfolgter letzter Einzahlung Mitte Februar 2010 erfolgreich geschlossen.
Mit der Beteiligung an der NORDIC OIL USA 1 GmbH & Co. KG wurde Anlegern die Möglichkeit gegeben, sich über das Kommanditkapital der NORDIC OIL USA 1 GmbH & Co. KG am Kauf und Betrieb von Ölquellen in den Vereinigten Staaten von Amerika zu beteiligen. Zu diesem Zweck sind über die Objektgesellschaft Förderrechte zur Öl- und Gasgewinnung in den USA erworben worden. Diese Rechte beziehen sich in der Regel auf Bohrungen, die stillgelegt oder bereits im Betrieb sind. Die stillgelegten und produzierenden Bohrungen sind von den amerikanischen Operatorfirmen mithilfe branchenüberlicher Aufbereitungsverfahren entweder in Produktion gebracht worden oder die Produktion ist nachhaltig gesteigert worden.
Der Erwerbspreis für einen Kommanditanteil betrug mindestens EURO 10.000 zuzüglich eines Agios in Höhe von 5 % der Beteiligungssumme.
Der Gesellschaftsvertrag der NORDIC OIL USA 1 GmbH & Co. KG ist auf 5 Jahre festgelegt und endet am 31. 12. 2013.
Das wirtschaftliche Konzept basiert darauf, die dauerhaften Förderrechte sowie die technische Ausrüstung bestehender Öl- und Gasfelder mit stillgelegter oder nur geringfügiger Produktion (Grenzproduktionen) kostengünstig zu erwerben. Die US-Partner bedienen sich zur Ausbeutesteigerung unter anderem der industrieüblichen und erprobten Fördermethoden. Nach der Aufbereitung und bis zur endgültigen Stabilisierung der Produktionsmengen werden die Bohrungen mindestens 9 bis 12 Monate lang Öl bzw. Gas produzieren. Je nach Marktlage und Wirtschaftlichkeitsberechnung werden die Bohrungen entweder gehalten oder anschließend nach Ablauf der steuerlichen Mindesthaltefrist von 12 Monaten zu einem deutlich höheren Preis an Einzelinvestoren, Investmentfonds, Pensionsfonds und Banken weiterverkauft.
Für die Veräußerung von Öl- und Gasfeldern mit stabiler, nachgewiesener Produktion besteht ein günstiges Marktumfeld, das sich sowohl aus wohlhabenden Einzelpersonen als auch aus institutionellen Anlegern zusammensetzt.
Unsere US-Partner verfügen über einen sehr guten Zugang zu diesem speziellen Marktsegment, sowohl auf der Einkaufs- als auch auf der Verkaufsseite.
Das Potenzial, stillgelegte oder minimal produzierende Felder zu erwerben, ist groß. Aktuelle Schätzungen des amerikanischen Energieministeriums gehen derzeit von etwa 700.000 produzierenden Bohrstellen (Wells) aus. Hinzu kommt noch eine große Anzahl schwer zu schätzender, stillgelegter Bohrstellen. Von den 700.000 produzierenden Bohrstellen werden etwa 500.000 als Grenzproduktionen (Stripper Wells) betrachtet, da sie nur Tagesfördermengen von weniger als 10 Barrel/Tag erzielen. Zusammen mit den stillgelegten Bohrstellen bilden sie den primären Markt für industrieübliche und erprobte Fördermethoden zur Ausbeutesteigerung. Die Investitionskosten für solche Felder sind ungeachtet der jeweiligen Entwicklung des Öl- bzw. Gaspreises relativ stabil, da sich ein wesentlicher Teil der Kosten aus der Reorganisation und Aufbereitung bzw. in Einzelfällen Neubohrung ergibt und die Zahl der Interessenten an diesen Feldern wegen der beschriebenen technischen Restriktionen beziehungsweise Alleinstellungsmerkmale recht überschaubar ist. Eine Verknappung des Angebotsmarktes für aufzubereitende Felder ist daher auch langfristig nicht zu befürchten, zumal die großen Marktteilnehmer an solchen kleinen Feldern tendenziell nicht interessiert sind.
Aufgrund der hohen Nachfrage nach Öl weltweit und insbesondere in den USA wird zukünftig zweifellos den Feldern eine zunehmende Bedeutung zukommen, die über große (Rest-)Reserven verfügen, diese derzeit aber wegen technischer Mängel nicht ausschöpfen können. Dank innovativer Fördertechniken und Methoden können diese Felder bereits kurz- und mittelfristig einen zunehmend wichtigen Beitrag zur amerikanischen Energieversorgung leisten und für die Anleger des Fonds außerordentlich hohe Rentabilitäten erwirtschaften.