
New York (BorerseGo.de) Investoren bei Rohstoffen laufen in Gefahr sich mit einer Krise im Stile des Kollapses im Bereich des US-Subprime-Hypothekenmarktes konfrontiert zu sehen.
Davon geht gemäß einem Bericht von Bloomberg der Citigroup-Analyst Johan Bergtheil aus. Danach hätten mittlerweile tausende von sehr spekulativ orientierten Kleinanlegern die größten jemals gebildeten Positionen im physischen Rohmetallbereich angehäuft. Dabei komme unter den Investoren der Glaube zum Tragen, dass entweder der Dollar vor einem Kollaps steht oder ein globaler Rohstoff-Superzyklus die durch die Kreditkrise hervorgerufenen Einflüsse zur Ablöse bringt.
Im Rahmen eines möglichen Alptraumszenarios könnte das weltweite Zinsniveau steigen und die Weltwirtschaft in die Rezession zurückfallen. Gleichzeitig ringe der weltweite Markt für Geschäftsimmobilien um Halt, Während die Investitionen in China eingefroren werden. In diesem Fall komme der Anstieg der Rohstoffpreise zum erliegen.
Doch werde mit einem solchen Alptraumszenario nur das ausgedrückt wurde möglich ist, aber kein entsprechender Glaube von seiten der Experten kundgegeben. Jedoch schaffe der Rohstoffe durch hervorgerufene Spekulationsboom Raum für eine Art zweite Subprime-Krise. Im Falle einer Verwirklichung würde gegenüber Investoren zur Veranschaulichung gebracht, dass aus vorangegangenen Investitionsbooms mit nachfolgenden Schockwellen wieder einmal niemand etwas lernt. Wir haben zuletzt für den Rohstoffsektor eine wiederholte Warnung ausgesprochen, heißt es weiter von Bergtheil.