
Wie die "Energy Information Administration" (EIA/DoE) im wöchentlichen "Petroleum Status Report" veröffentlicht, sind die US-Rohölbestände in der Woche zum 23. Juli überraschend deutlich um 7,3 Millionen Barrel gestiegen.
Im Vorfeld befragte Experten hatten mit einem Rückgang der Vorräte um 1,8 Millionen Barrel gerechnet. Die Bestände an Benzin erhöhten sich in der vergangenen Woche um 100.000 Barrel, die Vorräte an Destillaten wie Heizöl und Dieselkraftstoff verzeichneten laut EIA/DoE einen Zuwachs von 900.000 Barrel.
Der überraschend deutliche Aufbau der US-Rohölbestände bringt die Ölmärkte nach Veröffentlichung der Bestandsdaten am Nachmittag deutlicher unter Druck. Die Ölpreise weiten ihre Tagesverluste aus. Aktuell kostet ein Barrel der US-Rohölsorte West Texas Intermediate (WTI) 76,24 US-Dollar pro Barrel und damit 1,26 Dollar weniger als am Vortag. Nordseeöl Brent verbilligt sich um 95 Cent auf 75,18 Dollar pro Barrel. Der nächstfällige Kontrakt auf Gasoil ( Referenzwert für Heizöl und Dieselkraftstoff) ermäßigt sich um 7 Dollar auf 634,50 Dollar pro Tonne.
Quelle: comcenture.com