


Das Projekt sieht vor, das Mustang Island Lease MU-818 durch Aufarbeitung und Ablenkung einer derzeit stillgelegten Bohrung und zwei neue Bohrungen wieder in Produktion zu nehmen. Der Bereich der Konzession mit 1,440 Acre (582,75 ha) umfasst die Sektionen 818-L NW des Quadranten S/2 und SW Quadranten N/2 Offshore in 58 bis 72 Fuß Wasser vor Corpus Christi, Texas.
Es handelt sich bei dem Mustang Island Projekt um ein größeres Projekt, das risikoadjustiert über mehrere Phasen verteilt über beachtliches Wachstumspotenzial verfügt. Das Aufwältigungs-Risiko ist überschaubar und die Wirtschaftlichkeit erreichbar, auch wenn die geplante Produktion sich nicht in der projektierten Höhe einstellen sollte.
Reservenschätzungen zu Folge sind in dem Mustang Island Lease inklusive der tieferen, bisher nicht geförderten Sande unter 12.700 Fuß (3.870 m) noch insgesamt ein Potenzial von über 40-60 BCF (1.130-1.700 Mm3) Gas und 2 Millionen Barrel (318.000 m3) Kondensat mit einem Upside von weiteren 80-100 BCF (2.260-2.832 Mm3) Gas vorhanden sind.
Der ursprüngliche Operator des Feldes war die Samedan Oil Corporation, die mit der Aufschlussbohrung Samedan #1 S/T 818-L das Kohlenwasserstoffvorkommen im August1977 entdeckt hat. Die Bohrung förderte beim Produktionstest aus unteren Produktionszonen etwa 6,0 MMCFD (~170.000 m3/d) Gas und 163 BCPD (~26 m3/d) Kondensat und aus der oberen Zone 5,3 MMCFD Gas (~150.000 m3/d) und ebenfalls 163 Barrel Kondensat pro Tag. Von 1978 bis 1985 wurden dann noch zwanzig weitere Bohrungen abgeteuft und in Produktion genommen von denen sich sechzehn im Bereich des Mustang Island Lease befinden. Bis auf eine Ausnahme waren sämtliche Bohrungen wirtschaftlich.
Die Produktionsspitze lag bei etwa 80 MMCFD Gas (2,265.000 m3/d) und bei 3.500 Barrel (556,5 m3/d) Kondensat. Insgesamt wurden von Samedan 120 BCF (3.400 Mm3 Gas und 4 Millionen Barrel (636.000 m3) API 47 Kondensat gefördert, bevor das Feld Anfang der 90er Jahre vorzeitig aufgegeben und geschlossen wurde. Einer der Gründe für die vorzeitige Beendigung der Förderung war der niedrige Öl- und Gaspreis Ende der 80er Jahre, der mit $14 für Öl bzw. $0,80/Mcf für Gas den Operator zwang mit hoher Produktionsrate die Lagerstätten auszubeuten und damit auf eine Reserven optimierte Förderstrategie zu verzichten.